Die Brücke ist in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre vom beinahe allgegenwärtigen Fritz Schumacher und Gustav Leo gemeinsam entworfen worden und stellt laut Experten eine gelungene Zusammenarbeit von Architekt und Ingenieur dar. Sie besteht aus drei Eisenbetonbögen, die auf Pfählen ruhen, und ist in typischer Art mit dem roten Klinker verkleidet. Puristen stören sich an den nachträglich zugefügten Lampen und selbstverständlich erst recht an den nun wirklich völlig überflüssigen Verkehrsschildern.
Die nur ein paar Meter entfernt liegende Fernsichtbrücke stammt aus dem Jahr 1927, das Baujahr ist dort am Geländer in Stein gemeißelt. Ich frage mich, ob es hier und an der Krugkoppel Vorgängerbrücken gegeben hat.
Die Skulptur ‘Ätherwelle’ ist 1931 vom Hamburger Senat bei Friedrich Wield in Auftrag gegeben worden, um den “Sohn der Stadt Hamburg” Heinrich Hertz zu ehren. Nach der Machtergreifung der barbarischen Schwachsinnigen ist die Skulptur weder aufgestellt noch ihr Schöpfer bezahlt worden, weil Hertz als Jude betrachtet wurde. Lange Zeit war die Skulptur vergessen, doch seit 1994 steht sie im Eichenpark.

















































































































